Fridays for Future

Sascha Gündoğar|Jeden Freitag schwänzen Schüler die Schule und gehen auf die „Fridays for Future‘‘ Demos. Diese finden inzwischen schon auf internationaler Ebene statt und wurden von der schwedischen Schülerin Greta Thunberg ins Leben gerufen. Auf den Demos wird es oft laut, Sprüche wie „Wir sind hier wir sind laut weil ihr uns die Zukunft raubt‘‘ werden von der Menge gerufen. Am 15.02., dem ersten globalen Protesttag von „Fridays for Future‘‘ gingen alleine in Deutschland rund 300.000 Menschen auf die Straße.

Was ist „Fridays for Future‘‘ überhaupt?

„Fridays for Future‘‘ kann man auch als Klimastreik bezeichnen. Es besteht darin, dass Schüler aus aller Welt die Schule schwänzen und für das Klima und ihre Zukunft auf die Straße gehen. Alles startete mit der 15 jährigen Greta Thunberg. In Schweden schwänzte sie erstmalig am 20.08.2018 die Schule um für das Klima zu protestieren. Es schlossen sich ihr immer mehr Menschen und Schüler an, bis am 15.02. der erste offizielle globale Protesttag stattfand. Der Klimastreik war zu der Zeit bereits international vertreten. „Fridays for Future‘‘ findet alle zwei Wochen auf den Marktplätzen der jeweiligen Städte statt. Zusätzlich werden auf den Demos unabhängig voneinander Reden gehalten. Auch einfache Leute aus der Menge haben eine Chance dazu, denn es steht jedem frei das Mikrofon in die Hand zu nehmen und seine Meinung zu äußern. Der Klimastreik ist bereits in vielen Zeitungen und Nachrichtensendungen präsent gewesen, es erlangt dadurch eine große Aufmerksamkeit bei den Regierungen.

Welche Ziele werden damit eigentlich verfolgt?

Das Ziel besteht darin, auf klimapolitische Missstände und eventuelles falsches Verhalten hinzuweisen. Verschiedene Anhaltspunkte bilden dafür bereits eine gute Idee und erste Verhandlungen hat es schon gegeben, aber es ist noch lange nicht beendet. Es gibt viele Punkte, die kritisiert werden, angefangen mit dem Abbau von Steinkohle, Torf, Erdgas und Erdöl, sogenannte fossile Brennstoffe. Dieser soll beendet werden im Rahmen einer sogenannten Energiewende. Unter einer Energiewende versteht man „erneuerbare Energie‘‘, erneuerbare Energien sind eine unerschöpfliche Energiequelle für den Menschen. Für dessen Verwendung setzen sich die Jungen Schüler u.a. ein. Auch die öffentlichen Verkehrsmittel werden mit einbezogen und sollen ausgebaut werden um geringeren Schaden auf das Klima aus zu üben

Was wurde bisher zumindest in Deutschland schon erreicht?

In Deutschland wurden tatsächlich bereits Verhandlungen abgeschlossen. Bis Ende 2019 sollen finanzielle Unterstützungen für fossile Energien abgeschafft werden, heißt Abbau von Erdöl, Erdgas, Torf (…) bekommt keine finanziellen Hilfen mehr und soll somit auch im Nachhinein eingestellt werden. Ein abschalten von einem Viertel aller Kohlekraftwerke 2019 unterstützt diese Forderung zusätzlich, ebenso die Einführung einer Kohlenstoffsteuer, die 189 Euro pro Tonne betragen soll. Bis 2035 soll man durch Senkungen bei den Treibhausgasemissionen auf ein netto von null kommen. Ebenso soll bis 2035 der 100% Einsatz von erneuerbarer Energie in der Energieversorgung erreicht werden. Bis nur 2030 Zeit hat die Regierung Zeit für die Umsetzung des Kohleausstiegs. Auch in der Schweiz und in Österreich kam es schon zu Verhandlungen und umsetzungen.

Auch in Zukunft werden viele Schüler auf globaler Ebene Freitags weiter für das Klima demonstrieren, damit der Klimaschutz internationale Unterstützung und Interessenten bekommt.

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