Mann verunfallt in der Rettungsgasse

Foto: [Archivbild]

Mittwochabend musste die A 4 Richtung Dresden kurz vor dem Hermsdorfer Kreuz wegen Löscharbeiten eines brennenden Schwerlasttransports voll gesperrt werden. Kurz vor Aufhebung der 90-minütigen Vollsperrung kam ein 53-jähriger Autofahrer aus Leipzig auf die Idee, über die Rettungsgasse durch den Stau zu fahren. Dabei stieß er mit zwei im Stau stehenden Autos zusammen. Verletzt wurde niemand, jedoch mussten zwei Autos abgeschleppt werden. Der Schaden beläuft sich auf 7.500 Euro. Den Beamten gegenüber gab der Fahrer an, dass “es ja so schön frei gewesen” sei. Nun erwarten den Mann für seine tollkühne Idee ein Monat Fahrverbot, 320 Euro Bußgeld und zwei Punkte. (ots)

Kommentar unserer Redaktion:

Ein unverantwortliches Verhalten. Solche Situationen sollten mit schärferen Strafen geahndet werden. Auch ich habe schon häufiger erlebt wie Menschen die Rettungsgasse nutzten um schneller durch den Stau zu kommen. Und finde es eine Unverschämtheit gegenüber den Einsatzkräften vor Ort, die dadurch unnötig in Gefahr gebracht werden.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*